grh. Die Ausstellung des Pilzvereins Seetal gehört zu den grössten wissenschaftlichen Ausstellungen der Schweiz. So strömten Besucherinnen und Besucher von überallher in die Mehrzweckhalle, kaum hatte sich um 11 Uhr die Tür geöffnet. Max Döbeli, einer der ...
grh. Die Ausstellung des Pilzvereins Seetal gehört zu den grössten wissenschaftlichen Ausstellungen der Schweiz. So strömten Besucherinnen und Besucher von überallher in die Mehrzweckhalle, kaum hatte sich um 11 Uhr die Tür geöffnet. Max Döbeli, einer der Pilzkontrolleure des Vereins, freute sich sichtlich über das Interesse. «2024 war als Pilzjahr schon ein bisschen besser als 2023, aber immer noch sehr trocken. Erst in den vergangenen Wochen lief es richtig rund.» Doch dank dem Erfahrungsschatz und dem Fleiss der Vereinsmitglieder warteten trotz Wetterkapriolen mehrere 100 Arten darauf entdeckt zu werden. Auch in der Küche herrschte Hochbetrieb. «In zwei Tagen werden hier gut 300 Kilogramm Pilze verarbeitet, verriet Werner Hegi, Präsident des Pilzvereins. «Die allerfrischesten stammen vom Spaziergang am Vortag.» Gerne sah er es, wenn neben Eltern mit Kindern auch die Grosseltern bei Pilzsuppe oder Pastetli sassen, um frisch gestärkt die Ausstellung in Augenschein zu nehmen. «Wir würden uns über Mitgliederzuwachs freuen, darum gilt es Neugier zu wecken. Und wir tun alles, um die spannenden Schönheiten des Waldes hier zu zeigen.» (Bilder: grh)