Der zweite Wahlgang um das Amt des Menziker Gemeindeammanns versprach aufgrund der Ausgangslage einiges an Spannung. Die parteilose Ursula Friederich machte das Rennen klar vor dem bisherigen Gemeindeammann Erich Bruderer.
Nachdem an den Gesamterneuerungswahlen vom 28. September niemand das absolute Mehr für den Sitz des Gemeindeammanns und des Vizeammanns erreicht hatte, kam es nun zu einem zweiten Wahlgang.
Daniel Wittwer (parteilos) stellte sich als einziger Kandidat für das Amt des Vizeammanns zur Verfügung und wurde daher in stiller Wahl gewählt. Für das Amt des Gemeindeammanns stellten sich der bisherige Gemeindeammann Erich Bruderer (FDP) – ihm fehlten im ersten Wahlgang lediglich 15 Stimmen zur Wahl – und die bisherige Gemeinderätin Ursula Friederich (parteilos) zur Wahl. Sie hatte im ersten Wahlgang klar die meisten Stimmen aller Gemeinderäte erhalten. Friederich entschied sich erst nach ihrem hervorragenden Wahlresultat vom 28. September für eine Kandidatur als Gemeindeammann.
Das Verdikt der Menziker Stimmbürgerinnen und Stimmbürger fiel deutlich zu Gunsten von Ursula Friederich aus: 914 der 1506 gültigen Stimmen gingen an die Frau von der Burg. Das entspricht fast 61 Prozent. Nur 592 Stimmen konnte der bisherige Amtsinhaber auf sich vereinen. Die Wahlbeteiligung lag bei 36,4 Prozent.
Mit ihren 10 Jahren Erfahrung als Gemeinderätin in Burg und Menziken bringt Friederich einige Erfahrung mit. «Ich möchte zur verantwortungsvollen Entwicklung von Menziken beitragen. Meine Mission ist eine Umgebung zu schaffen, in der engagierte Menschen ihr Talente zum Wohl der Gemeinde vereinen», formulierte Friederich ihre Absichten im Vorfeld der Wahl. Den Rückhalt in der Bevölkerung scheint sie zu haben. So kann man ihr nur viel Erfolg wünschen.
Roland Marti

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