Am 12. September 1848 trat die erste Bundesverfassung der Schweiz in Kraft. Diesen geschichtsträchtigen Moment würdigt die SP des Bezirk Kulm traditionell mit dem Inputreferat eines Gastredners. Andreas Zünd, Jurist und Richter am Europäischen Gerichtshof, sprach über Menschenrechte.
grh. «Demokratie und Menschenrechte gehören intrinsisch zusammen. Keines kann ohne das andere existieren.» Schon dieser Satz zu Beginn seines Kurzvortrages machte neugierig. Über Gerechtigkeit würde seit Anbeginn diskutiert. «Menschenrechte hingegen wurden erst im Verlauf des 18. Jahrhunderts mit den «droits de l’hommes et du citoyen» und der «Bill of Rights» Thema.» Andreas Zünd hielt einen Moment inne bevor er weitersprach. «Doch die Entstehungsgründe der beiden Dokumente sind grundverschieden.»
In Amerika…