Fast die ganze letzte Woche konnten Bastelfreudige bei der Stiftung Satis Kerzenziehen. Gross und Klein war begeistert. In drei schmucken Holzpavillons standen mehrere Töpfe mit flüssigem Wachs in zwölf unterschiedlichen Farben bereit. Mit ein bisschen Geduld entstanden von innen ...
Fast die ganze letzte Woche konnten Bastelfreudige bei der Stiftung Satis Kerzenziehen. Gross und Klein war begeistert. In drei schmucken Holzpavillons standen mehrere Töpfe mit flüssigem Wachs in zwölf unterschiedlichen Farben bereit. Mit ein bisschen Geduld entstanden von innen nach aussen mehrere Regenbögen, die nach dem Besuch bei der «Schnitzerin» als Blumenbouquets wunderbar zur Geltung kamen. Wer mit seiner Kerze nicht nur etwas fürs Auge sondern auch für die Nase schaffen wollte, wählte Bienenwachs. «Der ist allerdings eher bei Erwachsenen beliebt», verriet Michael Thalmann. Sonst als Gruppenleiter in den Werkstätten tätig, agierte er diesmal als Kopf in der Planung des Kerzenziehens. Und weil Kreativität hungrig macht, hatte das Satis-Team in weiser Vorraussicht Älpler-Magrone, Würste, die jeder nach eigenen Wünschen grillieren konnte und Marshmallows bereitgestellt. In dieser friedlichfröhlichen Stimmung entstand so manches Weihnachtsgeschenk. «Die hier ist für meine Grossmutter», erklärte ein Jugendlicher und wies auf ein sorgfältig eingehülltes Paket. «Jetzt kommt die zweite.» Wem die Kerze zukommt, die Götti und Gottekind gemeinsam erschaffen haben, ist noch nicht klar.
Aber die glänzenden Augen standen für die schönsten Seiten des Advents.
Text und Bilder: Graziella Jämsä