Jakob Furrer ist erst im August vergangenen Jahres nach Böju gezogen. «Schreiben Sie doch Köbi», bittet er die Redakteurin, «mich kennt keiner als Jakob.» Auch Namen haben einen Klang.
Aufgewachsen in Beinwil im Freiamt fing Köbi Furrer in der Oberstufe mit dem Flügelhorn an. Es folgten Euphonium und Posaune, bevor er Mitte der 90er Jahre begann, Dirigentenkurse zu belegen. Auf die Frage, wie er zur Blasmusik gekommen sei, antwortet er: «Die Musik gehört einfach zu mir.» Dirigent sei er hauptsächlich aus Neugier geworden. «Noten zum Leben erwecken – nicht ausschliesslich mit dem eigenen Instrument, sondern mit dem Facettenreichtum eines Orchesters.» Er hält einen Moment inne, bevor er mit einem Lächeln auf den Lippen hinzufügt: «Das sind so viele Möglichkeiten.»
Egal wo es Köbi Furrer im…
