Schon bald dreht es sich wieder, das rot-weisse Glücksrad, dem die Sieger am kommenden Wochenende kulinarische Gewinne zu verdanken haben werden.
(Eing.) Die Böjuer Chilbi geht auf eine Kirchenweihe im 15. Jahrhundert zurück und wurde ursprünglich im Herbst als eine Art Erntedankfest gefeiert. Nach der Reformation verboten die Berner zwar solche Feiern, doch wegen der Nähe zur katholischen Grenze durfte Beinwil die Chilbi weiterführen, allerdings auf den ersten Sonntag im neuen Jahr verlegt, um nicht mit katholischen Festen zu kollidieren.
Über die Jahrhunderte fiel die Chilbi immer wieder aus. Um 1900 fand sie in der «Platte» statt, wo auch die erste Metzgerei von Böju stand. Damals wurden mit dem «Trüllirad» vor allem Würste verlost, was zum Spruch «Mer göhnd of Böju i d’Wurscht»…
