Den Schützen in den Rücken gefallen

Fr, 03. Mai. 2019

Bei der Abstimmung über den Schengen-Beitritt hat der Bundesrat versprochen, dass keine einschneidenden Beschränkungen in unserem Waffenrecht zu befürchten seien. Im Abstimmungsbüchlein von 2005 steht auf Seite 13 wörtlich: «Diese Befürchtung ist unbegründet. […] Nach wie vor braucht es für den Erwerb einer Waffe keinen Bedürfnisnachweis. Ein zentrales Waffenregister ist nicht nötig». Aufgrund dieses Versprechens haben die Schützen das Referendum im Jahr 2005 nicht unterstützt, was massgeblich zur Annahme des Schengener Abkommens mit 54.6 Prozent der Stimmen geführt hat. Seit 2005 wurde das Waffengesetz bereits acht Mal geändert, und seit 2008 gilt die Waffenerwerbsscheinpflicht auch unter Privaten. Damit werden Sturmgewehre und Pistolen schon heute laufend registriert.

Nun sollen alle…

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