Zwei neue Kreisel in Kölliken

Mi, 10. Mai. 2017
Spatenstich Kreise Hardfeld Kölliken - wohl auch bald "Hochuli-Kreisel" genannt. (Remo Conoci)

Peter C. Beyeler gilt im Kanton Aargau als der Gründervater des Kreisels. Über 150 solcher Bauten konnte der damalige Regierungsrat seit der Jahrtausendwende bis zu seinem Rücktritt eröffnen. Weil Kreisel ein probates Mittel sind den Verkehr flüssig zu halten, stimmte der Kanton dem Antrag der Firma Hochuli postwendend zu.

 

Der jüngste Kreisel auf Kantonsgebiet entsteht derzeit in Kölliken, wo die beiden Kantonsstrassen K 320 und K 322 Holziken, Kölliken und Muhen miteinander verbinden.Das als «Hochuli- Kreuzung» bekannte Nadelöhr ist manchem Lastwagenfahrer schon lange ein Dorn im Auge. Will nämlich einer davon mit dem Kieswerk der Firma Hochuli verkehren, stehen ihm lange Wartezeiten bevor. Doch auch die Frequenz an Personenfahrzeugen ist deutlich gestiegen, wie Mathias Blaser, Projektleiter Abteilung Tiefbau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, beim Spatenstich in Kölliken festhielt: «12’000 Fahrzeuge verkehren hier täglich, es ist auch in unserem Interesse, den Verkehr flüssig zu halten.»

Fertigstellung bis Oktober 2017
Die Firma Hochuli gab 2015 mit ihrer Anfrage beim Kanton die Initialzündung zum Bau und übernimmt mit 37,1 Prozent auch einen beträchtlichen Teil der 2,1 Millionen Franken Baukosten. Stefan Bürgler, Geschäftsführer der HochuliAG wünschte sich auf Anfrage, dass als Kreiselschmuck der «Generationenturm» aufgestellt werden könnte. «Das wird aber erst später entschieden», erklärte Bürgler. Die Keuzung wird in zwei Etappen umgebaut, dabei kommt es teilweise zu Sperrungen. Für den abschliessenden Deckbelagseinbau wird die Hardstrasse im Oktober 2017 während einem Wochenende komplett gesperrt. Eine Umleitung werde signalisiert. Folgt der «grosse Bruder» nebenan? Beim Planungsverfahren für den Kreisel Hardfeld waren zu Beginn Lehrlinge des kantonalen Departements involviert, später übernahmen die Ingenieure von Franz Bitterli & Partner die Feinarbeit.Das Kreiselprojekt ist ein vergleichsweise kleines; nur wenige Meter östlich könnte derweil ein ungleich grösserer Kreisel entstehen

Kreisel an der Suhrentalstrasse
Die Einmündung auf die Suhrentalstrasse wird durch eine Lichtsignalanlage gesteuert; von Westen und Süden werden die doppelt geführten Spuren nur wenige Meter dahinter zu einer einzigen zusammengeführt – für viele Verkehrsteilnehmer eine Herausforderung und auch hier spricht alles für eine Kreisellösung: «Tatsächlich sind wir in der Phase der Vorplanung für einen Kreisel», beantwortete Mathias Blaser die entsprechende Frage. Auf einen Zeitpunkt will er sich aber nicht festlegen.Vor Oktober wird aber ganz sicher nicht gebaut: Zwei Baustellen in unmittelbarer Nähe zueinander wären wohl zu viel des Guten.

 

Dieser Artikel ist zuerst in der gedruckten Ausgabe des Wynentaler Blattes erschienen. Die Zeitung gibt es am Kiosk, im Abo oder auch als App für das Smartphone und das Tablet. Abonnieren Sie die Zeitung aus der Region noch heute und verpassen Sie nie wieder die wirklich interessanten Geschichten!

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