Bereits 2010 hat der Regierungsrat eine kantonale Neobiota-Strategie verabschiedet. Mit den heute verfügbaren finanziellen und personellen Ressourcen kann die Bekämpfung der invasiven Schädlinge jedoch bei Weitem nicht überall und nicht im gemäss dieser Strategie erforderlichen Ausmass angegangen werden. Die Folge: Die Neobiota breiten sich im Kanton Aargau weiter aus, der volkswirtschaftliche Schaden steigt. Aufgrund eines vom Grossen Rat überwiesenen parlamentarischen Vorstosses beantragt der Regierungsrat nun einen Verpflichtungskredit über 14,845 Millionen Franken für die Umsetzung der Neobiota-Strategie in den Jahren 2022 bis 2027. Die öffentliche Anhörung dazu dauert bis am 29. September 2021.
(Mitg.) Invasive Neobiota – eingeschleppte gebietsfremde Pflanzen und Tiere – bedrohen…